Zukunftswerkstatt  Bruschied

...unsere nächsten Projekte / Events / Angebote


"Lust auf Bruschied"

Am 19.08.2018 startet unsere Fotoreihe mit tollen Bildern und beeindruckenden Impressionen. In 16 monatlichen Folgen zeigen wir hier, was Bruschied ausmacht.


Zughunde-Trainingslager 

mit nationaler und internationaler Beteiligung

am 25.10. bis 29.10.2018,

Bruschied


...und für den Herbst geplante Angebote

(Mehr Informationen - auch zu den Terminen - werden noch veröffentlicht!)

 

a)  "Wichtige Neuerungen in der StVO" - Infoveranstaltung

b)  "Bewegung, Spiel, Spaß und Entspannung für Kinder" - Kursangebot

 

 


!!! Frische Backwaren - jeden Mittwoch und jeden Samstag zwischen 07:40h und 07:50h an der Bushaltestelle.”

Bruschied, 02.08.2018/h.f. und p.a.

"Der schnellste Weg nach Bundenbach - natürlich mit dem Boot!"

Die Staumauer "Hecklers Mühle"
Die Staumauer "Hecklers Mühle"

Diese Vision wäre in den 1940iger Jahren ohne den zweiten Weltkrieg vielleicht Realität geworden.

 

Schon um 1920 nach den verheerenden Hochwassern der Nahe in den Jahren 1875, 1918 und 1920 entstand die Idee, die Nahezuflüsse durch Stauseen zu regulieren. Dazu gehörte auch die Hahnenbachtalsperre. Im Jahre 1920 wurde sogar ein „Talsperrenamt für die Rheinprovinz“ mit Sitz in Kirn geschaffen.

Wie weit die Planungen schon gediehen waren zeigen die im Netz gespeicherten Entwürfe der Hahnenbachtalsperre von 1935.

 

 

Die Karte rechts zeigt, welche Auswirkungen eine Talsperre für unser Gebiet gehabt hätte. Die Staumauer mit einer Höhe von ca. 56 m hätte in etwa auf der Höhe der Hecklers Mühle gestanden.

Damit wäre der komplette Ortsteil Rudolfshaus von der Landkarte verschwunden. Der Hahnenbach wäre bis Hausen gestaut worden und die Straßen nach Kirn und Bundenbach wären im Wasser versunken. Die Detailplannungen zeigen, dass in Staumauernähe ein riesiges Baucamp mit Baracken, Kantine, Schlosserei, Werkstätten, Magazinen etc. hätte entstehen sollen. Aber auch in unserer Zeit - und besonders nach den Hochwässern von 1993 und 1995-geisterte die Idee einer Hahnenbachtalsperre noch durch

die Köpfe. Im Jahre 2002 beschäftigte eine kleine Anfrage der Abgeordneten E. Külz das Ministerium für Landwirtschaft und Forsten. Fazit ist, dass weder beim Land noch bei anderen Gebietskörperschaften konkrete Planungsabsichten  bestehen, zumal ein Talsperrenbau im Hahnenbachtal auch ein beträchtliches ökologisches Konfliktpotential mit sich brächte.

Das geplante Baucamp in Höhe heutiges Anwesen Eich, Bornas
Das geplante Baucamp in Höhe heutiges Anwesen Eich, Bornas
Der Stausee von Rudolfshaus bis nach Hausen
Der Stausee von Rudolfshaus bis nach Hausen

Hinweis zur Quelle:

Die hier gezeigten Kartenausschnitte stammen aus dem Datenbestand des Architekturmuseeums der TU Berlin.



Bruschied, 27.07.2018/p.a.

Roter Mond, Sekt und samtweiche Luft

...beim Jahrhundert-Mond am Teufelsfels

 

Es war schon vielfach in den Medien angekündigt worden. An diesem Freitagabend soll der Mond in einer ganz besonderen Konstellation am Himmel zu sehen sein. Erst im Jahr 2123 wird dies wieder der Fall sein - eine totale Mondfinsternis mit einer Dauer von über 100 Minuten.

Also - auf zu der Stelle mit dem besten Ausblick. So oder so ähnlich haben sich wohl auch einige Bruschieder gedacht.

Das ist selbstverständlich der Teufelsfels mit seinem weithin sichtbaren Aussichtsturm.

Sie waren schon zeitig gekommen, um das Jahrhundertereignis von hier oben mit eigenen Augen besser sehen zu können.

Das Wetter war traumhaft und die passende  Temperatur bescherte den "Sternensehern" eine tropische Sommernacht.

Für die Dauer der Mondfinsternis hatte man natürlich vorgesorgt. Jetzt konnte der kühle Sekt und die mitgebrachten Snacks in lockerer Runde genossen werden, während man den Himmel genauestens scannte.

Dieser war zwar klar, aber dennoch zeigte sich das erwartete Ereignis zunächst nur schwach erkennbar. Etwas später konnte man vor dem grau-schwarzen Himmel sogar den Mars als kleinen Punkt wahrnehmen. Er hatte sich punktförmig und fast unscheinbar unterhalb des Mondes platziert. Doch eineinhalb Stunden sind schnell vorbei.

Allmählich und kaum spürbar wanderte der Erdschatten auf seiner Bahn weiter. Das Himmelsschauspiel näherte sich seinem unausweichlichen Ende. Die immer heller werdende Mondscheibe wechselte langsam ihre kupferrote Farbe und tauschte sie in einen weiß leuchtenden "Himmelsball".

Zeit zum Aufbruch. "Der Spuk ist vorbei" war plötzlich von den "Mond-Begeisterten" zu hören ... und man machte sich auf den Heimweg.

 

 

Und ja - es gibt natürlich auch Fotos von unserem abendlichen Erdtrabanten.

Dank an Werner Roch, der die nachfolgenden tollen und beeindruckenden Bilder zur Verfügung gestellt hat.



Bruschied, 26.07.2018/p.a.

Augenzeuge berichtet über Gräberfund ...

86-jähriges Zeitdokument entdeckt

 

Die Zukunfttswerkstatt Bruschied hat es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht neue Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Man  möchte auch Bewahrenswertes erhalten. Dazu zählt selbstverständlich eine angemessene Archivarbeit im Zusammenhang mit der Historie unseres Ortes.

Heute gibt es etwas Besonderes zu berichten. Ein im Privatbesitz befindliches Schriftstück aus dem Jahre 1932 schildert einen Gräberfund und seine bemerkenswerten Umstände beim Bau des "Alten Sportplatzes" in Bruschied.

Das insgesamt vierseitige Dokument wurde der Zukunftswerkstatt von Frau Anne Mertin zur Verfügung gestellt. Ihr Opa war der Verfasser des Berichtes.

Bei der Transliteration leistete Karl-Willi Schwarz die wesentliche "Übersetzungsarbeit". Herzlichen Dank an beide.

Um einen kleinen Eindruck vom Inhalt zu bekommen, soll hier ein Auszug widergegeben werden. Das nachfolgende Bild zeigt die erste Seite des Zeitdokuments. Anschließend ist die "Übersetzung" nachzulesen, wie sie im Original vorliegt.

 

Originalblatt des Augenzeugenberichtes von 1932
Originalblatt des Augenzeugenberichtes von 1932

 

Bericht

über die Gräberfunde und

deren Ausgrabung auf der Heide bei Bruschied

im Jahre 1932 beim Sportplatzbau.

 

1932 als wir viele Arbeitslose zirka 6 Millionen in Deutschland hatten,

wurde auch unser kleiner Ort schwer davon getroffen.

Damals war eine Verfügung, das diejenigen welche unterstützungsberechtigt

waren, freiwillig irgend eine Arbeit ausführen konnten für das Allgemein=Wohl

hauptsächlich nützten die Verfügung Vereine aus, und bauten ihre Sportplätze

so auch hier in Bruschied.

Hier war es der Sportverein Lützelsoon Bruschied, welcher seine arbeitslose unterstützungs=

berechtigte Mitglieder einlud, zum freiwilligen Arbeitsdienst zur Sportplatz-

Erweiterung.

Auch ich ging hin, um mitzuhelfen, es erhielt jeder freiwillige Arbeitsdienst Mann 12 RM

Löhnung jede Woche, die Arbeit wurde Ende Juni 1932 begonnen.

Bei unsern ersten Grabungen am Eingang des Sportplatzes fand einer

von unsern Arbeitern, wir waren neun Mann, unter einer Steinplatte

ein Tongefäß von 25 Zentimeter Höhe, mit einem weißen Aschenrestinhalt von

5 Zentimeter. Die Weite des Tongefäßes war 12 Zentimeter, dann hatte es eine

schön geschwungene bauchige Form. Der Arbeiter rief uns alle hinzu

und als wir es gesehen zerschlug er dasselbe, trotz meiner Einwendung.

Nun grub er an der Stelle noch 3-4 Gefäße aus welche er gleich zerschlug.

Es war diese Stelle nach meiner Ansicht ein Römergrab.

Das Grab war folgendermaßen. In einem          von 0,50m mal 0,50 m

waren Steine in der Erde aufgestellt und in dieser Öffnung standen 4-5

Tongefäße in der Mitte..."

Anmerkung:

Der Bericht endet schließlich damit, dass einige Funde gerettet werden konnten, die dann in die Museen Simmern, Bad Kreuznach und Mainz kamen. 



Bruschied,19.07.2018/p.a.

Nahe der Kirchturmspitze ...

S. Schmitt bei Aufnahmen auf der Turmspitze
S. Schmitt bei Aufnahmen auf der Turmspitze

Für heute früh hatte sich Sebastian Schmitt, der für den Öffentlichen Anzeiger Berichte aus der Region schreibt, in Bruschied angesagt.

Das Gerüst an der katholischen Pfarrkirche ist fast schon eine Landmarke. Es ist weithin zu sehen und bietet natürlich einen besonderen Grund einmal über die Baumaßnahme am Gotteshaus zu berichten.

Dem Berichterstatter blieb also nichts Anderes übrig, als selbst die unzähligen Stufen und Leitersprossen hinaufzusteigen, um einen einmaligen und ganz persönlichen Eindruck vom "Unternehmen Turmsanierung" zu bekommen.

Nach etwa 30 Metern war schließlich die oberste Plattform des beeindruckenden Gerüstes erreicht.

In der wärmenden Morgensonne bot sich ein unbeschreiblicher Rundblick auf die umliegenden Ortschaften und weit hinüber in den Hunsrück.

...und plötzlich stellte sich ganz von selbst der Gedanke ein, dass wir hier auf einem besonderen Fleckchen Erde wohnen dürfen.



Bruschied,14.07.2018/p.a.

Das ist Leistung für die Gemeinde !!!

22 große und viele kleine Helfer im Einsatz

An diesem sonnigen Samstagmorgen waren sie zum Friedhof gekommen - alle die, die gerne für ihre Gemeinde und ein funktionierendes Gemeindeleben etwas tun wollten. Denn auch Arbeiten zur Pflege und Erhaltung von Gemeindeeinrichtungen gehören schließlich dazu!

Sie waren "bewaffnet" mit Schaufel, Schubkarren und vielen anderen Gerätschaften, die für eine Landschaftspflege am und um den Friedhof notwendig waren.

An drei "Baustellen" wurde gleichzeitig gearbeitet. Da musste man gut organisiert und entsprechend aufgeteilt sein.

So konnte die Mauer nahe der Leichenhallle - entlang der Straße "Oberdorf" -  neu aufgebaut werden.

Die Hecken im Friedhofsbereich waren zu schneiden. Bei den alten Strauch-Beständen musste sogar der kleine Bagger ran, um in diesem Areal für die spätere Anlage der "Rasengräber" Platz zu schaffen.

Auch im unteren Bereich des Friedhofs wurde in der hoch stehenden Sonne geschwitzt. Dort waren an bestimmten Stellen "Unkraut-Stopp-Matten" zu verlegen und anschließend die Flächen wieder mit Kies zu überdecken.

Wer so hart arbeitet, der muss selbstverständlich auch "nachlegen". Gegen Mittag ließen sich die fleißigen "Geister" den wohlschmeckenden Eintopf mit Fleischwurst und Brötchen munden, der stilgerecht  serviert wurde. Und so war es keine Frage, dass nach dieser Stärkung die Arbeit am Nachmittag planmäßig beendet werden könnte.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Um es noch einmal deutlich zu sagen: Hut ab!!! ...und volle Anerkennung für diejenigen, die mitgeholfen und sich tatkräftig eingebracht haben. Es ist toll, was IHR ALLE(S) für die Gemeinde leistet !!!



Bruschied, 02.07.2018/p.a.

Sanierungsmaßnahmen beginnen

Sicherungsarbeiten am und im Turm

 

Am heutigen Morgen begannen die ersten Arbeiten an der Pfarrkirche in Bruschied.

Hintergrund ist, dass seit etwa zwei Jahren die Glocken im Turm nur eine ganz bestimmte Zeit betrieben werden durften, da ansonsten der Turm in eine unzulässige Schwingung versetzt würde. Das Turmkreuz musste damals bereits aus Sicherheitsgründen entfernt werden.

Nach erfolgter Ausschreibung der Gewerke und Genehmigung der Maßnahme durch das Trierer Bistum starten heute die Arbeiten.

Der Aufbau des Gerüsts ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Arbeiten am und im Turm überhaupt ausführen zu können.

Dann stehen weitere Dachdecker-, Zimmer- und Schlossereiarbeiten an. Hinzu kommen Korrekturen am Klockenstuhl sowie Kunstschmiedearbeiten für das Turmkreuz. Letztlich muss auch der Blitzschutz wieder hergestellt werden.

Der Pfarrgemeinderat und alle Beteilgten hoffen, dass das Vorhaben bis im kommenden Herbst abgeschlossen werden kann.

Die Einrüstung des Turmes hat begonnen
Die Einrüstung des Turmes hat begonnen